Nachhaltige Veränderung? Ist möglich!
- Martin Goebel

- 15. Feb. 2022
- 2 Min. Lesezeit

Wie kann Veränderung gelingen?
Das war eine Frage, die aus einer frustrierten Führungskraft in der Beratung herausplatzte. Und die direkt oder indirekt heute oft gestellt wird. Denn wer hat heute nicht mit Veränderungsprozessen zu tun – unabhängig davon, ob Veränderung privat im Sinne der persönlichen Entwicklung, als Mitglied eines Teams oder in Change-Projekten im Unternehmen gewünscht oder geplant ist.
In der Beratung formulierten wir dann die Frage um:
Wie komme ich aus den gewohnten Verhaltensmustern heraus, die jetzt nicht mehr passend scheinen?
Wie schaffe ich das nachhaltig?
Und wo setze ich bei Veränderungen an?
Erkenne dich selbst!
So einfach wie effektiv: Die Mutter aller positiven Veränderung ist noch immer das gute alte „Erkenne dich selbst“. Denn wie kann ich mich verändern, wenn ich noch nicht einmal die Basis, sprich mich selbst kenne?
Erst die Kenntnis und das Hinterfragen der eigenen Muster und Überzeugungen lassen überhaupt erst eine freie (nicht gewohnheitsmäßige) Entscheidung und der darauf bezogenen Handlungen zu – also auch ein „ja“ zum nun gewünschten Verhalten.
Zudem stärkt die Kenntnis meiner selbst die Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz; dass ich mit dem, was die Veränderung mit sich bringt, einen guten Umgang finden werde. Mit anderen Worten: das Vertrauen in mich selbst, in den Anderen, in meine Umgebung und zu dem, was gerade passiert. So komme ich zu innerer Gelassenheit. Eine gute Voraussetzung, um mich in die laufende Entwicklung einzulassen.
Vertrauen ist kein Zufallsprodukt.
Wenn ich mich und andere besser verstehe, die Zeichen „richtig“ deute, meine Handlungen darauf einstelle, können Veränderungen mit geringerem Widerstand angegangen werden. Sie sind weniger verunsichernd und damit mit weniger Widerstand versehen. Mein Vertrauen in mich und andere wächst.
Das geht nicht von heute auf morgen. Aber: Der systematische Aufbau von Kompetenzen im Bereich Selbststeuerung, Reflexion und Innenschau hilft, einen realistischen Blick auf die aktuelle Situation zu werfen und schützt vor falschen Annahmen und den damit verbundenen fehlgeleiteten Handlungen.
Veränderungen beginnen im Kopf. Und landen im Körper!
Jede Veränderung, die nachhaltig sein soll, bezieht den ganzen Menschen ein. Diese „ganzheitliche“ Sicht auf Geist, Körper, Seele bindet alle Kräfte zusammen. Das gilt immer.
Besonders, wenn es um Veränderung und Lernen geht, hat uns die Wissenschaft bewiesen: Eine intrinsisch getragene Veränderung ist nur mit Hilfe von Emotionen möglich, unter Beteiligung von Körperwahrnehmungen, Ahnungen, Sehnsüchten und Empfindungen. Und es braucht Mut und eine Form von Rebellion (nämlich sich gegen das Gewohnte zu stellen), sich diesen Gefühlen erst einmal ohne (Ab-) Wertung und Interpretation zu stellen. Nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, dass, was ohnehin da ist, zu erkennen und zu berücksichtigen. So kann man einen Umgang mit ihnen finden, ohne ihnen ausgeliefert zu sein. Mit dem Fluss schwimmen ist energiesparender als gegen den Fluss.
Wie wir gesehen haben, ist Bewusstheit, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung von besonderer Bedeutung. Diese Erfahrungen können besonders effektiv mit einem Gegenüber gemacht werden. Jemand mit einer anderen Sicht kann wichtige Impulse geben – in der Einzelsituation mit einem Coach oder in einer Gruppe mit ihren vielfältigen Möglichkeiten neue Erfahrungen zu sammeln.
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